Das Thema der Dutch Design Week lautet in diesem Jahr R.A.W.: Rebel Authentic Worth. Raum also für das Ungeschliffene und das Experiment. Meggy stellt eine eigene Frage daneben. „Das menschliche Maß kennen wir alle. Aber was ist das natürliche Maß? Wie bauen wir im Einklang mit allem, was um uns herum lebt?“ Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Liste.
Handpicked by Meggy: fünfmal DDW 2026

Sustainability Officer

Teun Zwets: fünfzig neue Richtungen
Hallenweg 11a, D5
Zwei Jahre lang arbeitete Teun an seiner ersten Kollektion. Jetzt schlägt er einen neuen Kurs ein und zeigt in seiner eigenen Werkstatt fünfzig neue Richtungen. Formen, die beim Ausprobieren entstehen und nicht am Zeichentisch. „Nicht alles muss im Voraus durchdacht sein. Das finde ich an Teun so inspirierend“, sagt Meggy.
Gielissen unterstützt Teun in diesem Jahr zum dritten Mal. Das Podest, auf dem seine Arbeiten stehen, hat er selbst gebaut, aus Restholz aus unserem Messebau. Lesen Sie auch, wie diese Zusammenarbeit begann.

Bakkie: ein Stuhl aus fünfzig Espressi
Building TX, Strijp T, A11
Braucht die Welt noch neue Designs? Oder lässt sich ein Klassiker aus einem anderen Material neu fertigen? Planq, ein Partner, mit dem wir häufig zusammenarbeiten, hat es mit Kaffeesatz gemacht. In jedem Stuhl der neuen Kollektion Bakkie steckt der Abfall von fünfzig Espressi.
Meggy ist am Samstag, 17. Oktober, dabei, wenn die ersten Stühle aus der Presse kommen. Lust auf ein „Bakkie“, wie die Niederländer ihre Tasse Kaffee nennen? Reservieren Sie Ihren Termin bei Planq.

Kazerne: step through a gateway of seaweed
Paradijslaan 8, E31
Der gesamte Standort ist einen Besuch wert. Schauen Sie auf jeden Fall bei Mass, space and biomateriality vorbei, einer Zusammenarbeit von .unusual, Van der Laan Foundation, Heijmans und Gielissen. Sie treten dort buchstäblich durch das Eingangstor einer neuen materiellen Wirklichkeit.
Sehen Sie sich vor allem die Fliesen genau an. .unusual druckt sie aus Seetang-Granulat. Ein Teil bleibt transparent, ein Teil ist mit Myzel gefüllt, das durch den Seetang hindurchwächst. „Für mich ist das ein Ort, an dem wir gemeinsam mit unseren Partnern erforschen, was möglich ist“, erzählt Meggy.
Unsere Ingenieure haben die Form der Fliese gemeinsam mit .unusual entwickelt, sodass sie nahtlos in die Holzkonstruktion passt. Das sonst übliche Aluminiumprofil wich einem T-Profil aus Holz. Ein kleines Detail mit großer Wirkung: Die gesamte Konstruktion ist biobasiert und lässt sich wieder zerlegen.
Der Rest besteht aus Pappelsperrholz. Das ist leicht und lässt sich daher einfach aufbauen und wiederverwenden. Als Finish erhielt das Holz einen Seetang-Lack von .unusual. Wir testen als erster Innenausbauer, ob dieser Lack auch im großen Maßstab funktioniert.
In der Kazerne macht Meggy auch bei Radical Chains mit, der Forschung zu radikal anderen Ketten für Ernährung, Wohnen und Landschaft. Am Montagnachmittag, 19. Oktober, und am Mittwochnachmittag, 21. Oktober, treffen Sie sie dort gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden. Sprechen Sie mit ihnen über Eigentum und den Platz der Natur in unseren Gebäuden. Lieber am Tisch? Reservieren Sie in der Kazerne ein Democratic Think Tank Dinner am 20., 21. oder 22. Oktober.

Building Happiness Score: messen, was ein Gebäude mit Ihnen macht
Ketelhuisplein greenhouse, Strijp S, B24
Gebäude messen wir meist an harten Werten: Energie, Temperatur, Quadratmeter. Heijmans dreht das um mit G³, dem Building Happiness Score. Wie gut passt ein Gebäude zu den Menschen, die es nutzen? „Höchste Zeit, dass wir die gebaute Umgebung anders messen“, findet Meggy.
Ein paar Meter weiter, im Klokgebouw, empfängt Heijmans in dieser Woche seine Gäste an einem Empfangstresen, den wir gebaut haben. Dieser Tresen wurde nicht nur gefertigt, er ist auch gewachsen. In einer Form aus Rohrkolben und Hanffasern tat das Myzel seine Arbeit, bis es trocknete und in den Ruhezustand ging. „Was passiert, wenn man ein Möbel nicht baut, sondern wachsen lässt? Diese Frage lässt mich seit einem Jahr nicht los.“ Die Platte ist aus Rubberwood mit einem zweiten Leben, aus unserer Oogsthal.

De Fuuttuin: von Stein zu Garten
Fuutlaan 14k, F12
re*wild verwandelt versiegelte, ungenutzte Orte wieder in Gärten voller Leben. 2025 stellte die Initiative ihr erstes Starterkit auf Spoor K auf: einen Container an der Fuutlaan. Schritt für Schritt wuchs dort ein gemeinsamer Garten, um den sich Anwohner und Macher zusammen kümmern. Während der DDW probieren Sie dort Häppchen mit Zutaten aus eigenem Boden.
Fünf Orte, neun Tage. Viel Freude beim Entdecken in Eindhoven.
Photos: Jeroen van der Wielen, Planq, .unusual, Heijmans, Jian H.












